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Der Steinbund
Sahen und Kharg lebten über Generationen als Nachbarn über das Gebirge hinweg, mit begrenztem, aber beständigem Handel. Geschnitzte Grenzsteine entlang alter Passrouten markierten diesen nie schriftlich fixierten, aber über Jahrhunderte respektierten Frieden gegenseitiger Nichteinmischung.
Heute erinnert sich keines der beiden Völker mehr bewusst daran – die Sahen sind versklavt und zersplittert, die Kharg auf wenige versteckte Sippen reduziert und im Krieg mit den Menschen. Die einstige Nachbarschaft zweier freier Völker überlebt nur noch in vereinzelten, kaum verstandenen Ritualresten.